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Steffen Willing Photographer
Images Portrait
Steffen is, quite obviously, our specialist for climbing, even on non-ordinary climbing facilities. The bell founder, born 1967, started climbing because of work and through climbing his interest in photography rose. His passion for mountaineering lead him to many different countries, Zanskar and Ladakh amongst others.
On this remote region he captured during several journeys an amazing image documentary.
The photographer about his work:
"Der Bürgermeister unseres Nachbarortes fragte meinen Vater ob er denn nicht einmal nach der Turmuhr schauen könnte, da mein Vater eine der größten Uhrensammlungen hatte, lag der Gedanke nah. Mein Vater und ich brachten die Uhr in Ordnung, nicht wissend, dass dieses Uhrwerk unser Leben verändern würde, ja eigentlich unser Schicksal bestimmte.
Dies war zu tiefsten Zeiten des DDR Regimes; heute bin ich Turmuhren- und Glockenbauer, Bergsteiger, freischaffender Fotograf und Diareferent.
Um große Zifferblätter einer Turmuhr in 30m Höhe ohne Gerüst zu montieren, bedarf es viel Geschick und Improvisationsvermögen. So kam ich vor ca. 13 Jahren zu einer Bergwachtbereitschaft, um das Klettern und den Umgang mit Seil und Haken zu erlernen. Ich entdeckte immer mehr die Leidenschaft für die Senkrechte und reiste um die Welt um zu klettern.
Sehr früh schon kam der Spaß am Fotografieren und so hatte ich meine Kamera auch in schwierigsten Situationen immer dabei - der Anspruch an meine Bilder wuchs. Es wurde mir schnell klar, dass mir meine Ausrüstung Grenzen setzte, die es zu überwinden galt. So musste ich also etwas machen, was keiner machte um schnell zu einer guten Ausrüstung zu kommen. An den Wochenenden reparierte ich in Alpintechnik Kirchturmdächer - oft bin ich bis zu den Wetterfahnen hinauf geklettert, um die Schiefer auszubessern, zu denen kein anderer hinkam.
Wochenende für Wochenende hing ich in den Seilen um mir meinen Traum zu erfüllen. Meine Fotografie wurde ernsthafter und ich hielt meine ersten Diavorträge.
Mit dem Vortrag "Abgesprungen - Abenteuer und Klettern weltweit" wurde ich zu den größten Events Deutschlands eingeladen unter anderem in die Sendehalle des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main. Heute bin ich berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag und arbeite an einer neuen Bildreportage über das alte Königreich Zanskar im Indischen Himalaya.
Dieses buddhistische Land kann man nur zu Fuß über 4000 - 5000m hohe Pässe durchqueren. Der tibetische Buddhismus ist in Zanskar stärker ausgeprägt als in Tibet, da er hier keine Unterdrückung erfährt. Durch diese Abgeschiedenheit hat sich eine einzigartige Kultur erhalten, die jede Reise dorthin zu einer Zeitreise werden lässt.
Durch diese Entwicklung in meinem Leben habe ich auch meine Frau kennen gelernt. Mittlerweile ist auch unsere kleine Tochter Lotta mit von der Partie wenn es in die Berge geht und betrachtet von ihrem Logenplatz aus mit wachsender Begeisterung die Bergwelt.
Die Weiche für diesen Weg stellte die alte Turmuhr im Herzen des Thüringer Waldes."
On this remote region he captured during several journeys an amazing image documentary.
The photographer about his work:
"Der Bürgermeister unseres Nachbarortes fragte meinen Vater ob er denn nicht einmal nach der Turmuhr schauen könnte, da mein Vater eine der größten Uhrensammlungen hatte, lag der Gedanke nah. Mein Vater und ich brachten die Uhr in Ordnung, nicht wissend, dass dieses Uhrwerk unser Leben verändern würde, ja eigentlich unser Schicksal bestimmte.
Dies war zu tiefsten Zeiten des DDR Regimes; heute bin ich Turmuhren- und Glockenbauer, Bergsteiger, freischaffender Fotograf und Diareferent.
Um große Zifferblätter einer Turmuhr in 30m Höhe ohne Gerüst zu montieren, bedarf es viel Geschick und Improvisationsvermögen. So kam ich vor ca. 13 Jahren zu einer Bergwachtbereitschaft, um das Klettern und den Umgang mit Seil und Haken zu erlernen. Ich entdeckte immer mehr die Leidenschaft für die Senkrechte und reiste um die Welt um zu klettern.
Sehr früh schon kam der Spaß am Fotografieren und so hatte ich meine Kamera auch in schwierigsten Situationen immer dabei - der Anspruch an meine Bilder wuchs. Es wurde mir schnell klar, dass mir meine Ausrüstung Grenzen setzte, die es zu überwinden galt. So musste ich also etwas machen, was keiner machte um schnell zu einer guten Ausrüstung zu kommen. An den Wochenenden reparierte ich in Alpintechnik Kirchturmdächer - oft bin ich bis zu den Wetterfahnen hinauf geklettert, um die Schiefer auszubessern, zu denen kein anderer hinkam.
Wochenende für Wochenende hing ich in den Seilen um mir meinen Traum zu erfüllen. Meine Fotografie wurde ernsthafter und ich hielt meine ersten Diavorträge.
Mit dem Vortrag "Abgesprungen - Abenteuer und Klettern weltweit" wurde ich zu den größten Events Deutschlands eingeladen unter anderem in die Sendehalle des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main. Heute bin ich berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag und arbeite an einer neuen Bildreportage über das alte Königreich Zanskar im Indischen Himalaya.
Dieses buddhistische Land kann man nur zu Fuß über 4000 - 5000m hohe Pässe durchqueren. Der tibetische Buddhismus ist in Zanskar stärker ausgeprägt als in Tibet, da er hier keine Unterdrückung erfährt. Durch diese Abgeschiedenheit hat sich eine einzigartige Kultur erhalten, die jede Reise dorthin zu einer Zeitreise werden lässt.
Durch diese Entwicklung in meinem Leben habe ich auch meine Frau kennen gelernt. Mittlerweile ist auch unsere kleine Tochter Lotta mit von der Partie wenn es in die Berge geht und betrachtet von ihrem Logenplatz aus mit wachsender Begeisterung die Bergwelt.
Die Weiche für diesen Weg stellte die alte Turmuhr im Herzen des Thüringer Waldes."
