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Susanne Sölter   Autorin

Portrait

Vielleicht ist Susanne Sölter ja die geborene Autodidaktin - Ausprobieren und Quereinsteigen sind Teil ihres Lebens, was wohl auch zur Vielseitigkeit ihrer Arbeit beitrug.
Die Konstante: Improvisation und Sprache. Denn als drittes Kind eines sprachgewandten Philologen aus Kopenhagen, waren Alltag und Familienfeiern versüßt mit Wortakrobatik - auf deutsch und dänisch, mit und ohne Knittelvers.

Dann Orientierungslosigkeit, Zickzackkurse. Zwei Aussteigerjahre Griechentum brachten das erste Aha. Von wegen Orient(ierung):
Im Osten geht die Sonne auf, die griechische Sprache als Basis erkennen und erlernen, Reduktion und Lebenslust gehören zusammen. Geschärften Auges zurück in die Geburtsstadt Hamburg. Die einzige Wiederholung:
Wo sie einst aufgehört hatte, ist sie bis zur Geburt der Tochter geblieben: In der leicht verrückten Welt der Musikbranche. Diesmal Pressearbeit.
Dann neue Experimente als Freie. Öffentlichkeitsarbeit, Künstler Netzwerk, Schreiben, Veranstaltungen. Ihre Portraits, Künstler-Biografien, Rezensionen, Reportagen, Reiseberichte und O Ortsbeschreibungen wurden in diversen Medien veröffentlicht.
Obertitel: Menschen im Zusammenhang. Gern als Skizze und Impression. Ob im griechischen Dorf oder in deutscher Großstadt - jeder Mikrokosmos erscheint ihr reizvoll. Und wo's menschelt, gibt es Abgründe - Herausforderung für ein ironisch-distanziertes Bild. Was wir Glosse nennen, hat ja bekanntlich mit einer scharfen Zunge zu tun. Und die kommt nicht nur aus dem Griechischen, sondern schreibt hin und wieder mit.

Inzwischen haben Text und Improvisation Junge gekriegt: Aus Papiersammlung und Weggeworfenem sind leichte, transparente Papier-Objekte entstanden.
Textur - so heißt ihre Werkstatt für Text, Objekt, Papiererfindungen.