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Bruno Baumann   Bildjournalist, Autor, Filmproduzent

Bilder    Portrait

Bruno ist in unserem Team der Spezialist für Buddhismus, Wüstenexpeditionen sowie für verschiedenste Reportagethemen insbesondere rund um den asiatischen Kontinent. Im Rahmen seiner Projekte und Expeditionen erarbeitet er engagiert sehr umfassende Reportagen und befasst sich bei Weitem nicht nur mit dem Abenteuer an sich sondern besonders mit dem Leben der Menschen vor Ort. Bruno Baumann, 1955 in Leibnitz (Österreich) geboren, lebt als Schriftsteller und Filmemacher in München. Auf seinen Reisen erkundet und durchstreift er die großen entlegenen Naturlandschaften der Erde, vor allem die Wüsten. Er verwirklicht Ideen und Träume, die über profane Abenteuer hinausweisen und nach Antworten auf die Grundfragen des Menschen suchen. Im Jahre 1989 durchquerte er - weitgehend zu Fuß - die Takla Makan, die größte zusammenhängende Sandwüste der Erde. Zu den schwierigsten Unternehmungen von Bruno Baumann zählt die Expedition in das "geheime Herz der Sahara", dem Tibesti Gebirge, einem Ort kosmischer Isolation im Norden des Tschad. Dabei gelangen spektakuläre Erstbesteigungen in diesem höchsten Gebirge der Sahara. Im Jahre 1994 gelang es ihm, das Herzstück der Wüste Gobi, eine Art "Himalaya aus Sand" erstmals zu Fuß zu durchqueren. Im Herbst 1996 wagte Bruno Baumann das scheinbar Unmögliche, die "Sandkiste des Teufels" (Der Spiegel) Solo und "unsupported", das heißt ohne Kamele, ohne Kontakt zur Außenwelt, auf sich ganz allein gestellt, zu durchqueren. Der Versuch scheiterte. Im Jahre 2000 begab er sich auf historische Spurensuche abermals in die Takla Makan. Diesmal ging es darum reale Spuren der "Todeskarawane" des schwedischen Forschers Sven Hedin zu finden und die Hintergründe dieses Wüstendramas aufzuklären.
Im Oktober 2003 gelang ihm was niemand zuvor schaffte und woran er selbst schon einmal scheiterte - er durchquerte das sandige Herzstück der Wüste Gobi als erster Mensch im Alleingang.
Während der Arbeit an seinem Projekt "Auf der Suche nach Shangri-La" gelang ihm im Mai 2004 die Erstbefahrung des Sutley-Canyons in Tibet mit Wildwasser-Schlauchbooten. Das Projekt befasst sich mit der Erkundung des legendären Königreiches Shang Shung und der Suche nach der Wirklichkeit hinter dem Mythos von Shangri-La.